L! Ghibellinia Tübingen

L! Ghibellinia Tübingen

Gartenstrasse 51

72074 Tübingen

Tel: 07071/23481

Fax: 07071/550081

www.ghibellinia-tuebingen.de

e-mail: aktivitas@ghibellinia-tuebingen.de

Die Landsmannschaft Ghibellinia ist eine Gemeinschaft aktiver, aber auch ehemaliger Studenten, die neben dem Studium auch noch etwas anderes verbindet: Freundschaft und Toleranz über Generationen hinweg. Darauf sind wir stolz und zeigen dies auch durch das Tragen des schwarz-gold-grünen Bandes

Mit fünf anderen Landsmannschaften gründete die Ghibellinia 1868 den Vorläufer des heutigen Coburger Convents und wird deshalb auch als Gründungslandsmannschaft bezeichnet.

Kurzer geschichtlicher Abriss der L! Ghibellinia

Ghibellinia wurde am 22. Februar 1845 als wissenschaftlich-patriotisches Kränzchen von Cameralisten gegründet, die aus Mitgliedern der Walhalla und Alemannia hervorgegangen waren. Der Bund hiess Waiblingia. Den Farben des Hohenstaufengeschlechts (schwarz-gold)  fügte er als dritte das grün hinzu und nannte sich fürderhin Ghibellinia. Die Bezeichnung Waiblinger blieb jedoch im internen Gebrauch bis zur Gegegnwart üblich.

Nach kurzer Vertagung (1862-67) begann mit der Wiederaufmachung der Ghibellinia als Landsmannschaft eine bedeutsame Periode der Waiblinger, die mit der Gründung des Landsmannschafterverbandes im Jahre 1868 ihren Höhepunkt erreichte und die von Ghibellinia ihren Ursprung nahm. Durch den berühmt gewordenen Brief Ghibellinias an die Landsmannschaft Teutonia Halle vom 2. Juli 1867 zwecks Anbahnung eines Freundschaftsverhältnisses erfolgte der als “maßgebliche Anregung” in die Bundes-, Verbands-  und Studentengeschichte eingegangene Schritt zur Bildung des Allgemeinen Deutschen Landsmannschafter-Conventes, später CLC genannt. Bis zum Ende des Ersten Weltkriegs erlebte Ghibellinia einen stetigen Aufstieg. Im Goldkartell, das bereits vor der Verbandsgründung bestand, pflegte Ghibellinia die alte Freundschaft. Als man nach Zwistigkeiten aus dem CLC austrat und vorübergehend den Arnstädter LC gründete lebte das Goldkartell in den Bünden Pomerania, Palaio-Silesia und Ghibellinia fort. Seitdem bezeichnet man diese Verbindungen auch als das “Innere Goldkartell”.

1896 baute sich Ghibellinia ein Verbindungshaus in der Gartenstrasse, welches kurz vor dem ersten Weltkrieg umgebaut wurde -markant wegen seiner Tübinger Giebelform.